Professionalisierung für SozialpädagogenInnen

Ausbildungsschwerpunkte
In sozialpädagogischen Einrichtungen fokussiert sich Interventionsbedarf oft auf spezifische Thematiken. Das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse und Möglichkeiten und das Berücksichtigen von gruppendynamischen Prozessen erfordert von SozialpädagogenInnen/SozialarbeiterInnen Sicherheit in Haltung, Wissen, Methode und Erfahrung. Dadurch ist  hilfreiches sozialpädagogisches Handeln möglich.
    Die einzelnen Seminare zu den Schwerpunkten: Sexualität, Deeskalation, Sucht, Psychiatrie, Fallverstehen und Alltag unterstützen diese notwendige Sicherheit im sozialpädagogischen Handeln der „Beziehungsprofis“. Durch theoretische, methodische Inputs und durch ausreichend Selbsterfahrung wird erworbenes Wissen internalisiert.
    Ziel ist es, den TeilnehmernInnen zu sozialpädagogischer Selbstsicherheit zu verhelfen, die auch in den Teams hilfreiche Auswirkungen auf die anderen MitarbeiterInnen hat. Dem entsprechend werden auch die Ausbildungsunterlagen gestaltet.


Inhaltliche Differenzierung
Die innere Struktur aller Kurzcurricula ist gleich. Sie bestehen aus einem theoretischen-entwicklungspsychologischen Teil, einen Teil, der den systemischen Zugang zur Sozialpädagogik im jeweiligen Bereich betrifft, einen methodischen Teil und einen Selbsterfahrungsteil.

Auf eine Verbindung zu Kinderrechten wird geachtet!


Ort: Jugend am Werk, 1160 Wien, Thaliastrasse 85 (Dachgeschoß)


Kosten: pro TeilnehmerIn pro Seminar 160,- (inkl. aller Abgaben),

Buchung eines kompletten Schwerpunktes -10% (außer Schwerpunkt SUCHT)

 

 

Sozialpädagogisches Handeln Schwerpunkt PSYCHIATRIE

 Alle Seminare beginnen um 8:30 Uhr und enden um 16:30

 

Seminar: Werkszeug für sozialpädagogisches Handeln in Krisen mit psychiatrischen Themen

diesem Seminar geht es um In Kommunikationsstrategien, Interventionen,  Selbstschutz und eigene Grenzen. Anhand von Beispielen soll gezeigt werden, dass Stressreduktion in Krisen den Handlungsspielraum erweitert und Krisen bewältigt werden können.

Dr. Astrid Just

4. März 2015

Seminar: Umgang mit Kindern und Jugendlichen in psychiatrischem Kontext

Inhalt dieses Seminars ist psychiatrisches Störungswissen und der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die eine psychische Erkrankung haben. Eigene Fallbeispiele sind willkommen.

Dr. Astrid Just

13. März 2015              

Sozialpädagogisches Handeln Schwerpunkt FALLVERSTEHEN

 Alle Seminare beginnen um 8:30 Uhr und enden um 16:30

 

Seminar: Sozialpädagogische Diagnosen

Vermittlung der theoretischen Grundlagen der Sozialpädagogischen Jugenddiagnose, Vorstellung der Arbeitsschritte der Sozialpädagogischen Jugenddiagnose anhand von Fallbeispielen; Entwicklung der sozialpädagogischen Aufgabenstellungen und Konsequenzen für die praktische Arbeit und Hilfeplanung

Maga Karoline Hasler

10. April 2015

Seminar: Sozialpädagogischer Nutzen von Genogramm, Netzwerkkarte in Veränderungsprozessen:

Beim Seminar wird dir praktische Anwendung der Netzwerkkarte und des Genogramms gezeigt und geübt. Der Einsatz und die Durchführung dieser beiden Möglichkeiten soziale Systeme sichtbar zu machen, wird für unterschiedliche  Kontexte im Alltag vorgestellt.

Werner Mayer MBA

3. April 2015

 

Sozialpädagogisches Handeln Schwerpunkt SEXUALITÄT

 Alle Seminare beginnen um 8:30 Uhr und enden um 16:30

 

Seminar: Umgang mit Opfern und TäterInnen sexueller Gewalt

Grenzverletzungen gehören zum Leben von allen Menschen. Dabei können Art und Weise - versteckt bis offensichtlich - Motivationen und Dynamiken vielfältig und Auswirkungen auf Geist, Körper und Seele unterschiedlich sein. Besonders im psychosozialen Feld herrschen häufig Verunsicherungen, wenn sexuelle Grenzverletzungen vermutet, erlebt bzw. beobachtet werden. Was soll, muss, kann, darf ich bzw. die Leitung tun? Wo liegen meine Verantwortlichkeiten? Wo meine Grenzen?

Im Seminar werden wir uns zum einen der Vielfalt sexueller Grenzverletzungen wie Dynamiken stellen;  und zum anderen unser eigenes Handeln im psychosozialen Alltag nach gewalt-fördernden bzw. präventiven Gestaltungsräumen abklopfen. Ziel ist ein enttabuisiertes, angstfreies und im besten Fall positives Arbeitsklima. In einem solchen haben sowohl Verunsicherungen/Ängste ihren Platz wie auch Handlungsstrategien. Darüber hinaus werden Infos zu möglichen HelferInnensystemen ( externe ExpertInnensysteme, Vereine...) geliefert.

Frau Mag. Ziegelwanger

6. März 2014

Seminar: Zugänge, Umgänge mit/bei Sexualität

Wir leben derzeit in einer Gesellschaft, die von den Begriffen „Pornografisierung“ bis „Übersexualisierung“ gekennzeichnet wird. Gleichzeitig ist nach wie vor eine Sprachlosigkeit im Sexuellen zu beobachten. Es ist nicht einfach, entspannt über Intimes zu sprechen. Vielleicht auch weil  wir in unserem Arbeitsalltag an so mancher Stelle bemerken, dass Menschen unterschiedliche sexuelle Fingerabdrücke haben, in denen sich ihre ganz eigenen sexualmoralischen Zugänge und Bedürfnisse ausdrücken. Besonders deutlich zeigen sich diese z.B. an Themen, die nicht der heterosexuellen Norm entsprechen wie unterschiedliche Orientierungen und geschlechtliche Identitäten, aber auch an Bewertungen unterschiedlicher kulturell geprägter Normen im Sexuellen (Bsp.: Thema Jungfräulichkeit, arrangierte Ehen...). Wie umgehen mit sexuellen Ausdrücken, die fremd und irritierend sind? Ziel dieses Seminars ist die Schaffung einer entspannten Atmosphäre, in der achtsam (bisher wenig reflektierte) sexualmoralische Prägungen reflektiert werden können. Die Referentin versucht darüber hinaus mit den Teilnehmenden eine zeitgemäße Haltung zu entwickeln, die als (argumentative) Basis für das eigene professionelle Handeln dient, entlastend sein kann und der Vielfalt sexueller Lebenswelten gerecht wird.

Frau Mag. Ziegelwanger

23. April 2015

Seminar: Sexualität der Lebensalter

Wir alle sind sexuelle Wesen. Und als solche können wir alle ein Leben lang lernen. Sexuelle Bildung ist deshalb ein lebenslanger Prozess. Dieser betrifft nicht nur Kinder und Jugendliche, nicht nur erwachsene Menschen mit vielfältigen Bedürfnissen, die wir im psycho-sozialen Feld begleiten sondern vor allem und vordergründig uns selbst. Wissen um psychosexuelle Besonderheiten, entsprechende Entwicklungsaufgaben und Handlungsmöglichkeiten können dabei helfen, professionell zu begleiten. Das Seminar  widmet sich diesen „allgemeinen“ Entwicklungsaufgaben und den damit einhergehenden Mythen und Vorurteilen. Es stellt sich schließlich der Frage nach den Möglichkeiten, Menschen in den unterschiedlichen Lebensabschnitten achtsam und respektvoll zu begleiten.

 

Frau Mag. Ziegelwanger

19.Mai 2015

Sozialpädagogisches Handeln Schwerpunkt  ALLTAG I

 Alle Seminare beginnen um 8:30 Uhr und enden um 16:30

 

Seminar: Krisen, Lebenskrisen, Entwicklungskrisen

Krisen in verschiedenen Ausprägungen begleiten uns unser ganzes Leben. Dieses Seminar beschäftigt sich mit dem sozialpädagogischen Umgang mit Krisen in ihren Facetten und vorallem mit den Kompetenzen damit umzugehen. Hierbei betrachten wir vorallem unsere eigenen Fähigkeiten,  Krisen zu bewältigen und somit auch die unserer Mitmenschen. 

Leonore Petrovic

18. Mai 2015

 

Seminar: Kommunikation, Moderation / systemische Methoden / Krisenintervention

Dieses Seminar handelt von Kommunikationsstrategien aus dem Systemischen Methodenkreis, von gezielter Gesprächsführung und den kleinen Schritten in der Krisenintervention.

 

Dr. Astrid Just

27.Mai 2015

Seminar: Struktur: Alltag als Hypothesen- und Entscheidungsgrundlagen

Die 10 Gebote Systemischen Denkens, Alltagsgestaltung als Basis nachhaltiger Veränderung, Resilienz und wie kann man sie fördern?

Welche Strukturen unterstützen nachhaltige Veränderung?

 

Bea Strobl MAS

22. Juni 2014

Seminar: Sozialpädagogische Arbeiten mit  Familien

Die Sozialpädagogische Familiendiagnose ist eine partizipative Methode, die eine aktive Zusammenarbeit und ein gegenseitiges Verständnis fördert und die Grundlage für Zielvereinbarungen und die Auswahl von Hilfsmaßnahmen bietet. Durch das vertiefte Verständnis der Lebensentwürfe der Adressaten von Jugendhilfemaßnahmen entsteht eine Begegnung, welche auf Respekt vor der subjektiven Wirklichkeit des Gegenübers und auf menschlicher Wertschätzung beruht. Das Seminar wird in verschiedene Lebensentwürfe von Familien einführen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Professionelle ein kooperatives Arbeitsbündnis mit Familien erwirken können

 

Maga Karoline Hasler

12. Juni

Sozialpädagogisches Handeln Schwerpunkt  ALLTAG II

 Alle Seminare beginnen um 8:30 Uhr und enden um 16:30

 

Seminar: Entwicklungsaufgaben und Lebenslagen:

Welche Entwicklungsaufgaben stellen sich Menschen unterschiedlichen Alter und wie beeinflussen Lebenslagen die Erreichung der Entwicklungsziele? Wie können professionelle Helfer dabei hilfreich sein? Diese Fragen sollen bei diesem Seminar beantwortet werden.

 

Werner Mayer MBA

4. September 2015

Seminar: Alltag als Ressource für individuelle Entwicklung :

Im Alltag werden Veränderungen und auch Bereiche für Veränderung sichtbar. Da Kontext das  Handeln determiniert und professionelle Helfer für den Kontext , in unserem Fall den Alltag, verantwortlich sind,  wird im Seminar Möglichkeiten aufgezeigt wie Alltag Entwicklung fördern, orientieren oder behindern kann.

 

Werner Mayer MBA

11. September 2015

Seminar: Professionelle Nähe in sozialpädagogischen Beziehungen zu Kindern:

Allzu oft wird von professioneller Distanz gesprochen. Bindungen und  Beziehungen, gerade professionelle, leben aber von Nähe. Nähe die bestimmt werden muss, zugelassen oder abgelehnt werden kann. Im Seminar geht es  um Grenzen und den Umgang mit Grenzen in helfenden Beziehungen.

 

Werner Mayer MBA

24. September 2015

Seminar: Gruppendynamik: erkennen, gestalten, erleben

Welche Phasen durchleben Gruppen? Wie hilft mir das Wissen um Persönlichkeitstypologien in Gruppenprozessen? Das Soziogramm als Diagnoseinstrument. Interventionen und Werkzeuge für den Sozialpädagogischen Alltag.

 

Bea Strobl MAS

21. Oktober 2015

 

Seminar: Arbeit an der Erziehungskompetenz der Eltern, Kinderrechte/Elternrechte

Soll Kindern/Jugendlichen nachhaltig geholfen werden, müssen ihre Eltern an der Erweiterung ihrer Erziehungskompetenz arbeiten. Es ist davon auszugehen, dass sie dabei Unterstützung brauchen. Grundsätze und Grundlagen werden vorgestellt und Umsetzungsmöglichkeiten in den eigenen Einrichtungen erörtert.

Werner Mayer MBA

30.Oktober 2015

Sozialpädagogisches Handeln Schwerpunkt  ALLTAG III

 Alle Seminare beginnen um 8:30 Uhr und enden um 16:30

 

Seminar: Empowerment, Kinderrechte/Elternrechte

Das Konzept der Selbstermächtigung (Empowerment) wird vorgestellt und auf die Arbeit mit Eltern ausgeweitet. Wie diese Grundsätze die sozialpädagogische Arbeit beeinflussen können und wie sie in sozialpädagogische Einrichtungen implementiert werden können, sind Inhalte dieses Seminars.

Werner Mayer MBA

17. November 2015

 

Seminar: Umgang mit Entwicklungskrisen (Delinquenz, Sucht), rechtliche Grundlagen

Entwicklungskrisen werden manchmal auf verschiedene Weise bewältigt. Delinquenz und Sucht sind dabei nicht selten. Was muss ich darüber wissen? Wie gehe ich als SozialpädagogIn damit um? Was darf ich, was soll und was will ich tun? Diese Fragen werden in diesem Seminar gestellt und auch beantwortet.

Leonore Petrovic

3. November 2015

Seminar: Zu- und Umgang mit unterschiedlichen Formen von Gewalt

Ausgehend davon, dass Gewalt als Form von Kommunikation angesehen wird und Beziehungen durch Gewalt definiert und aufrecht erhalten werden können, befasst sich dieses Seminar mit sozialpädagogischen Möglichkeiten Änderungen in  solche Beziehungsmuster einzubringen, -führen. Auch der Frage nach dem Stellenwert von Macht in helfenden Beziehungen wird nachgegangen.

Werner Mayer MBA

11. Dezember 2015

Sozialpädagogisches Handeln Schwerpunkt SUCHT

 Alle Seminare beginnen um 8:30 Uhr und enden um 16:30

 

Seminar: Suchtdynamik und sozialpädagogisches Handeln

Sucht entwickelt sich meistens in einer sehr speziellen Dynamik, die von körperlichen, sozialen und gesellschaftlichen  Momenten  geprägt ist. Wissen über alle Bereiche ist für einen Sozialpädagogen hilfreich, um diese zu erkennen und damit umgehen zu können

Leonore Petrovic

4. Dezember 2015


Vortragende, TrainerInnen, SeminarleiterInnen:

Mag. Karoline Hasler MBA Sozialpädagogin, Sozialmanagerin, Beraterin und Coach

  • Fachbereichsleitung Stützrad – Verein für Jugend- und Familienarbeit

  • Fachberatung und Consulting für Institutionen im Jugendwohlfahrtsbereich

  • Fort- und Weiterbildungstätigkeit im Bereich Sozialpädagogik

Dr. Astrid Just  Sozialarbeiterin, Soziologin und Systemische Psychotherapeutin

  • Mitarbeiterin am Institut für Systemische Therapie
  • Beraterin von Eltern nach § 95 Abs. 1a AußStrG

  • Schwerpunkte: Kinder und Jugendliche, psychische Erkrankungen, Sucht, Krisenintervention

Lenore Petrovic Sozialpädagogin, systemische Psychotherapeutin, Coach

  • Mitarbeiterin am Institut für systemische Therapie
  • Familiencoach im SOS Kinderdorf

Langjährige Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung

 Bea Strobl MAS Sozialpädagogin, Supervisorin und Coach,  Akad. Kommunikationstrainerin

  • Selbstständig (www.bast.or.at) als Supervisorin, Trainerin, LSB
  • Vortrags-, Moderations- und Supervisionstätigkeit, Schwerpunkt Gesundheit und Sozialbereich

  • Einzelberatungen, vorwiegend in Veränderungskrisen

Frau Mag. Sabine Ziegelwanger Soziologin, Sexualpädagogin, Familienplanungsberaterin, Jugendcoach

  • Lehrgangsleiterin „Sexualpädagogik“ der Österreichischen Gesellschaft für Sexualforschung (ÖGS)
  • Mitarbeiterin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) im Bereich Jugendsexualpädagogik (Projekte First Love Mobil, Herzklopfen), Familienplanungsberaterin im Hanusch Krankenhaus

  • wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität und lebenslangem Lernen

  • Jugendcoach (Chanceplus) 

Werner Mayer MBA Sozialpädagoge, Sozialmanager, Supervisor, Coach

  • Pädagogischer Leiter MAG ELF
  • Schnittstelle für Ausbildungsfragen/Qualitätssicherung MAG ELF

  • Lektor FH Campus Wien Soziale Arbeit

  • Gründer und Leiter des ISSP